{"id":2910,"date":"2025-09-01T18:05:19","date_gmt":"2025-09-01T18:05:19","guid":{"rendered":"https:\/\/schach-in-nrw.de\/?p=2910"},"modified":"2025-09-01T18:07:12","modified_gmt":"2025-09-01T18:07:12","slug":"nrw-viererpokal-finale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schach-in-nrw.de\/?p=2910","title":{"rendered":"NRW-Viererpokal &#8211; Finale"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Keine halben Sachen \u2013 SV Erkenschwick verteidigt Titel im NRW-Viererpokal<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"461\" src=\"https:\/\/schach-in-nrw.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4erpokal_Erkenschwick-1-1024x461.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2913\" style=\"width:704px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/schach-in-nrw.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4erpokal_Erkenschwick-1-1024x461.jpg 1024w, https:\/\/schach-in-nrw.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4erpokal_Erkenschwick-1-1536x691.jpg 1536w, https:\/\/schach-in-nrw.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4erpokal_Erkenschwick-1-300x135.jpg 300w, https:\/\/schach-in-nrw.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4erpokal_Erkenschwick-1-768x346.jpg 768w, https:\/\/schach-in-nrw.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/4erpokal_Erkenschwick-1.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Dr. Andreas Junk &#8211; Die Finalspiele der Endrunde des NRW-Viererpokals wurden eine klare Angelegenheit f\u00fcr die nominellen Favoriten. Die Vierer der SF Essen-Katernberg (gegen die SF Essen-Werden) und des SV Erkenschwick (gegen die SG B\u00fcnde) setzten sich, angef\u00fchrt von ihren Gro\u00dfmeistern, in der Schlussrunde jeweils mit 3,5:0,5 durch. Somit verteidigten sowohl Erkenschwick als auch Katernberg ihre Platzierungen aus dem Vorjahr. Die SG B\u00fcnde, die die Katernberger im Halbfinale mit 3:1 distanzieren konnte, ist Vizepokalsieger und ebenso wie der alte und neue Titeltr\u00e4ger SV Erkenschwick f\u00fcr die Vorrunde zur Deutschen Pokalmeisterschaft qualifiziert.<\/p>\n\n\n\n<p>Spiel um Platz 3: SF Essen-Werden \u2013 SF Essen-Katernberg 0,5:3,5<\/p>\n\n\n\n<p>Im stadtinternen Duell zwischen Werden und Katernberg ging es um den letzten Freiplatz f\u00fcr die n\u00e4chstj\u00e4hrige Zwischenrunde und die klassenh\u00f6heren Katernberger wollten offenbar Nichts dem Zufall \u00fcberlassen. Jemand, der sich im Gespr\u00e4ch unter Spielerkollegen selbst als \u201eGro\u00dfmeister im Ruhestand\u201c bezeichnete, besetzte das erste Brett der Katernberger: Sebastian Siebrecht. Aus der Mannschaft genommen wurde Jan Dette, der am Vortag gegen IM Carsten Pieper-Emden noch Remis gehalten hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Aufschlag zu einer insgesamt deutlichen Angelegenheit machte Bernd Rosen an Brett vier gegen Gergely Mann. Nachdem er sich fr\u00fch Raumvorteil gesichert hatte, \u00fcberspielte er zunehmend seinen Konkurrenten und brachte Katernberg in F\u00fchrung. Eine gute Stunde sp\u00e4ter wurde an Brett 3 Remis vereinbart \u2013 eine klassische Remisschaukel zur effektiven Abwehr des Angriffs auf den eigenen K\u00f6nig reichte in dieser Situation&nbsp; J\u00fcrgen Kaufeld und Lukas Schimnatkowski zum Handshake.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Sieg f\u00fcr Katernberg klar machen konnte Timo K\u00fcppers in seiner Partie gegen den an diesem Wochenende gl\u00fccklosen Michael Coenen. K\u00fcppers konnte fr\u00fch einen Freibauern als Faustpfand bilden, dessen \u00dcberleben f\u00fcr das Endspiel schlie\u00dflich Gold wert war. Nach dem zweiten Sieg war nur noch die Partie an Brett 1 offen, in der Sebastian Siebrecht ein Endspiel mit Dame und gleichfarbigen L\u00e4ufern bei 6 gegen 5 Bauern noch zum Sieg f\u00fchren wollte. Der Katernberger konnte schlie\u00dflich unter g\u00fcnstigen Umst\u00e4nden die Damen tauschen und hatte auf beiden Fl\u00fcgeln eine 2:1 Bauernmajorit\u00e4t. Das war f\u00fcr Alexsej Litwak zu viel Raum, um ihn mit dem verbliebenen Material noch zu kontrollieren und er gab nach knapp f\u00fcnf Stunden auf.<\/p>\n\n\n\n<p>FM Litwak, Aleksej \u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 GM Siebrecht, Sebastian\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 0 &#8211; 1<br>FM Coenen, Michael &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 FM K\u00fcppers, Timo\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 0 &#8211; 1<br>FM Kaufeld, J\u00fcrgen\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Schimnatkowski, Lukas\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00bd &#8211; \u00bd<br>Mann, Gergely\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 FM Rosen, Bernd\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 0 &#8211; 1<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Finale: SG B\u00fcnde \u2013 SV Erkenschwick 0,5:3,5<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die nach dem Halbfinalkampf vor Freude strahlenden B\u00fcnder trafen im Finale auf eine Erkenschwicker Vier, die schon mit der Aufstellung klar machen wollte, dass sie Nichts den Zufall \u00fcberlassen wollten. Erkenschwick trat mit 2 GM und einem IM an, das dritte Brett wurde, wie auch schon am Vortag, mit einer kampfkr\u00e4ftigen Nachwuchshoffnung besetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Entscheidung fiel an Brett 2, wo Pascal Brunke gegen Robert Ris ein hochkonzentriertes Spiel ablieferte und mit dem Friedensschluss gleichzeitig den Shut-Out gegen seine Farben verhinderte. Dieser war zu einem so fr\u00fchen Zeitpunkt nicht abzusehen, aber die Erkenschwicker hatten am Vortag durch ihre \u00dcbersicht vor allem in der vierten Stunde viele Entscheidungen herbeif\u00fchren k\u00f6nnen. Zum Zeitpunkt des Remisschlusses brannte es aus B\u00fcnder Sicht an Brett 1 allerdings schon lichterloh. Nikita Meshkovs hatte Maurice Gulatz so eingeschn\u00fcrt, dass der Ausdruck \u201eSchwitzkasten\u201c es gar nicht mehr richtig zu treffen vermochte. Nach einem Einbruch mit den T\u00fcrmen auf der offenen a-Linie drohte der Verlust von Haus und Hof, den sich Gulatz nicht mehr zeigen lassen wollte.<\/p>\n\n\n\n<p>An Brett 4 kam Carsten Pieper-Emden gegen Dennis deVreugt gut aus den Startl\u00f6chern und bot fr\u00fch im Mittelspiel ein Remis an. DeVreugts Ablehnung erfolgte mit einem Bauernvorsto\u00df auf dem Damenfl\u00fcgel, wo er seine Bauernmehrheit auszuspielen gedachte. Nach z\u00e4hem Ringen und etwas Raumgewinn gelang dem Erkenschwicker bei schon reduziertem Material dann ein Bauerngewinn auf dem Damenfl\u00fcgel und Pieper-Emden musste nun gleichzeitig seine Figurenkoordination auf engerem Raum ebenso managen wie das neu entstandene Freibauerndoppel, das der Gegner auf seine Grundreihe zuf\u00fchren wollte. Kurz nach der Zeitkontrolle war die \u00dcberlastung nicht mehr zu vermeiden und der Finalkampf entschieden, Sieg f\u00fcr deVreugt und somit Sieg f\u00fcr Erkenschwick. An Brett 3 wehrte sich Christian Brunke noch lange und z\u00e4h gegen den Angriff von Max Lutze, wobei die Nachwuchshoffnung aus Erkenschwick taktisch offenbar nicht alle M\u00f6glichkeiten nutzte. Schlie\u00dflich ergab sich ein klassisches Turmendspiel, bei dem das sogenannte Umgehungsmotiv nicht mehr zu verteidigen war und Lutze f\u00fcr Erkenschwick den Endstand von 3,5:0,5 herstellen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>CM Gulatz, Maurice\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 GM Meshkovs, Nikita \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 0 &#8211; 1<br>Brunke, Pascal\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 IM Ris, Robert\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00bd &#8211; \u00bd<br>Brunke, Christian\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Lutze, Max\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 0 &#8211; 1<br>IM Pieper-Emden, Carsten \u00a0\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 GM deVreugt, Dennis \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 0 &#8211; 1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Keine halben Sachen \u2013 SV Erkenschwick verteidigt Titel im NRW-Viererpokal Dr. Andreas Junk &#8211; Die Finalspiele der Endrunde des NRW-Viererpokals wurden eine klare Angelegenheit f\u00fcr die nominellen Favoriten. 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