{"id":3338,"date":"2026-07-13T04:12:04","date_gmt":"2026-07-13T04:12:04","guid":{"rendered":"https:\/\/schach-in-nrw.de\/?p=3338"},"modified":"2026-07-13T04:14:49","modified_gmt":"2026-07-13T04:14:49","slug":"erkenschwiker-juniorenriege-erzwingt-titelverteidigung-im-nrw-viererpokal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schach-in-nrw.de\/?p=3338","title":{"rendered":"ERKENSCHWICKER JUNIORENRIEGE ERZWINGT TITELVERTEIDIGUNG IM NRW-VIERERPOKAL"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"288\" src=\"https:\/\/schach-in-nrw.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/NRWPokal_Muelheim.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3341\" srcset=\"https:\/\/schach-in-nrw.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/NRWPokal_Muelheim.jpg 640w, https:\/\/schach-in-nrw.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/NRWPokal_Muelheim-300x135.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Dr. Andreas Junk <\/strong>&#8211; Der Landespokalsieger im Viererpokal hei\u00dft erneut SV Erkenschwick, nunmehr zum dritten Mal in Folge. Die urspr\u00fcnglich im Erkenschwicker Mannschaftslokal angesetzte Finalrunde wurde wegen der zu erwartenden Hitzewelle kurzfristig zu den Schachfreunden aus M\u00fclheim verlegt, da dort eine bessere Klimatisierung der R\u00e4ume m\u00f6glich war. Das Wetter konnte auch dort nicht ganz ignoriert werden, aber man konnte nur Schach oder das Sonnenbad genie\u00dfen wollen. Da laut Ausschreibung die SV Erkenschwick und die Solinger SG f\u00fcr die Deutsche Pokalmannschaftsmeisterschaft vorqualifiziert waren, standen die KS Iserlohn und die SV M\u00fclheim-Nord als NRW-Qualifikanten f\u00fcr die im kommenden Jahr auszutragende Pokalrunde auf Bundesebene bereits fest.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Halbfinale am Samstag setzen sich die Erkenschwicker mit 2,5:1,5 gegen die Solinger SG durch, wobei der sp\u00e4tere Finalist vom Ausfall eines Solinger Spielers profitierte, der bei der Anfahrt mit der Bahn zwischen K\u00f6ln und D\u00fcsseldorf komplett ausgebremst wurde. Die kampflos erzielte F\u00fchrung gaben die Erkenschwicker dann nicht mehr her und am Spitzenbrett wurde mit einem Remisschluss nach etwa vier Stunden der Mannschaftssieg im ersten Halbfinale sicher gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die zweite Begegnung der Vorschlussrunde bestritt die Vertretung von KS Iserlohn gegen den Ausrichter aus M\u00fclheim. Und hier konnten sich in der dritten Spielstunde die Spitzenbretter der M\u00fclheimer klare Vorteile erspielen und ihre Mannschaft mit 2:0 in F\u00fchrung bringen. Nach Berliner Wertung waren die gastgebenden M\u00fclheimer also schon durch, doch die Iserlohner zeigten noch einmal Z\u00e4hne, die mit einem vollen Z\u00e4hler am vierten Brett belohnt wurden. Die Partie an Brett 3 endete Remis, so dass auch hier der Endstand von 2,5:1,5 hergestellt werden konnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Finaltag ging es im Spiel um Platz 3 zwischen der Solinger SG und KS Iserlohn um den Freiplatz in der Zwischenrunde im NRW-Pokal 2026\/27, im Finale noch um den Titel des Mannschaftspokalsiegers. Und die Teams lie\u00dfen sich nicht lumpen, nicht weniger als 12 der 16 Spieler waren Titeltr\u00e4ger und die eingesetzten IMs spielten alle im Spiel um Platz 3!<br>Das kleine Finale ging bis in die vierte Stunde, bevor dort die Solinger mit einem Doppelschlag an den Brettern 2 und 4 eine zun\u00e4chst einmal beruhigende F\u00fchrung erspielen konnten. Doch die F\u00fchrung war tr\u00fcgerisch, denn nunmehr halfen den Iserlohnern \u201enur noch\u201c zwei Siege und die h\u00e4tten die Berliner Wertung auch zugunsten der K\u00f6nigsspringer gekippt. Nachdem am Spitzenbrett allerdings bald nach der Zeitkontrolle der noch am Vortag verhinderte J\u00f6rg Wegerle eine Chance zu einem Dauerschach bekam, war der Mannschaftskampf entschieden. Im Gegenzug konnte Guntram Hainke f\u00fcr die Iserlohner erneut ein Endspiel zum Endstand von 1,5:2,5 kneten und das Wochenende mit pers\u00f6nlichen 2\/2 beenden.<br>Im Finale gab es eine schnelle Punkteteilung am vierten Brett, danach wurde es an den \u00fcbrigen Brettern ein z\u00e4hes Ringen. Den Auftakt zu mehr machten dann die Gastgeber in Person von Kevin Kahleys, der am dritten Brett sein Team in F\u00fchrung bringen konnte und nunmehr die Erkenschwicker, bei denen ausnahmslos U20-Akteure das Wochenende bestritten, vorl\u00e4ufig unter Druck setzen. Den Ausgleich und die virtuelle F\u00fchrung nach Berliner Wertung erzielte Luka Schwitkowski, der zwei T\u00fcrme f\u00fcr die Dame gab und anschlie\u00dfend seine Aktivit\u00e4t zur Entwicklung eines Mattangriffs nutzte. Am Spitzenbrett musste nun im Duell zwischen Mykola Korchynski und Timo K\u00fcppers die Entscheidung um den Pokalsieg fallen. Bei bereits reduziertem Material spielte der Erkenschwicker Korchynski auf einen schwachen r\u00fcckst\u00e4ndigen Bauern und drohte zeitgleich ein Mattnetz aufzuziehen. Timo K\u00fcppers konnte die Niederlage am Brett abwenden und bot nach einer taktischen Wendung, die auf mehr als eine Weise im Dauerschach h\u00e4tte enden k\u00f6nnen, Remis an. Korchynski nahm zum Endstand von 2:2 (Berliner Wertung 5,5:4,5 f\u00fcr Erkenschwick) an und kr\u00f6nte sein Team damit zum Pokalsieger.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Andreas Junk &#8211; Der Landespokalsieger im Viererpokal hei\u00dft erneut SV Erkenschwick, nunmehr zum dritten Mal in Folge. 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